Spielsucht-Prävention

Informationen zum gesunden Umgang mit Glücksspiel

Damit aus Spiel nicht Ernst wird

Spielsucht

Für die meisten Menschen sind Glücksspiele ein harmloses Vergnügen, das ihre Freizeit bereichert – mit der Chance auf attraktive Gewinne. Für eine kleine Minderheit besteht aber, wie bei allen Glücksspielformen, auch bei diesem Spielangebot die Gefahr einer Abhängigkeit. Durch eine solche Spielsucht können die Betroffenen sich selbst, ihren Familien und dem Freundeskreis Schaden zufügen.

Untersuchungen zeigen zwar, dass von den Angeboten der SKL-Lotterie deutlich weniger Gefahr ausgeht, als von anderen Glücksspielformen. Dennoch sind wir dem Schutz derjenigen verpflichtet, die gefährdet sind – insbesondere Minderjährigen unter 18 Jahren und Menschen, die ein erhöhtes Risiko für problematisches bzw. pathologisches Glücksspielverhalten aufweisen. Nachfolgend finden Sie einige einfache Regeln, mit deren Einhaltung Sie einer Spielsucht vorbeugen können.

Spielen Sie mit Vernunft?

Hier können Sie sich testen...

Sie sollten über Ihr Klassenlotteriespielverhalten nachdenken. Wir empfehlen Ihnen, sich vertrauensvoll an Fachleute zu wenden, die Ihnen Hilfe anbieten.

Kostenlose und anonyme Beratungsmöglichkeiten finden Sie auf dieser Seite unterhalb dieses Fragebogens.

Das Ergebnis des Tests deutet darauf hin, dass Sie durch Ihr Klassenlotterie-Mitspiel nicht spielsuchtgefährdet sind.

Bitte beantworten Sie alle Fragen!

1
Müssen Sie manchmal noch unbedingt Ihr Los kaufen, oder kaufen Sie mehr Klassenlose, obwohl Sie es ursprünglich gar nicht so vorhatten?
2
Setzen Sie im Vergleich zu früher gegenwärtig mehr Geld oder Zeit für das Klassenlotteriespiel ein?
3
Haben Sie schon einmal versucht, mit dem Klassenlotteriespielen aufzuhören - und es nicht geschafft?
4
Spielen Sie vor allem auch dann Klassenlotterien, wenn Sie Langeweile bzw. Stress haben oder in einer traurigen Stimmung sind?
5
Wenn Sie an das Klassenlotteriespielen denken, verspüren Sie dann körperliche Symptome wie z.B. Herzrasen, feuchte Hände, „inneres Kribbeln“?
6
Leiden Sie unter Ihrem Klassenlotteriespielverhalten?
7
Verspüren Sie oft ein unwiderstehliches Verlangen, Klassenotterie zu spielen?
8
Vernachlässigen Sie wegen des Klassenlotteriespielens bestimmte Verpflichtungen (Beruf, Hobby, Beziehungen)?
9
Wenn Sie nicht Klassenlotterie spielen können, fühlen Sie sich dann unruhig, gereizt oder verspüren Sie unangenehme körperliche Symptome?
10
Versuchen Sie, Ihre Leidenschaft für das Klassenlotteriespiel zu verheimlichen?

Spielsuchgefährdert – Was ist zu tun?

Beratungsmöglichkeiten finden Sie hier:

Für ein Gespräch mit qualifizierten Fachleuten nutzen Sie bitte die folgende Hotline. Hier werden Sie anonym und kostenlos beraten.

Hotline: 0800 – 1 52 95 29 (kostenlos)
Werktags von 12.00 bis 17.00 Uhr.

Kompetenzzentrum Verhaltenssucht
UNIVERSITÄTSMEDIZIN der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Untere Zahlbacher Str. 8
55131 Mainz

7 goldene Spiel-Regeln

Spielen mit Verantwortung

Durch einen bewussten Umgang mit allen Glücksspielen können Sie die Gefährdung, von Spielsucht betroffen zu sein, bereits im Ansatz vermeiden. Die folgenden sieben Verhaltensregeln helfen Ihnen dabei, diese sollten Sie in jedem Fall beachten:

  1. Spielen Sie nicht mit dem Vorsatz, gewinnen zu müssen.
  2. Legen Sie jeweils Ihr monatliches Spielkapital vorher fest.
  3. Erhöhen Sie nicht nachträglich den von Ihnen vorab festgesetzten Maximalbetrag.
  4. Legen Sie im Voraus fest, wie hoch Ihr Spielverlust sein darf.
  5. Spielen Sie nie unter Einfluss von Alkohol oder Medikamenten.
  6. Spielen Sie nicht in einer depressiven Stimmung.
  7. Spielen Sie nur, wenn Sie ausgeruht oder konzentriert sind.