Der Weg zum Glück – Gottheiten des Glücks

Glücksgottheiten und ihre Bedeutungen

Für das letzte Quäntchen Glück greifen einige Menschen heute noch immer zum Gebet an Glücksgöttinnen und Glücksgötter. Wer dabei genau um einen positiven Verlauf der Dinge gebeten wird, hängt von Kultur und Religion ab. Wir haben die populärsten Gottheiten des Glücks für Sie zusammengetragen – vom alten Rom über Indien bis nach Japan .

Lakshmi (Hinduismus)

Sie ist eine der wohl bekanntesten Glücksgottheiten überhaupt – Lakshmi. Die populärste Göttin der hinduistischen Mythologie symbolisiert Wohlstand, Glück und Erfolg und steht zusätzlich für Reinheit und Fruchtbarkeit. Abgebildet wird die Gottheit als schöne Frau mit vier Armen, die auf einer im Wasser (der Überlieferung nach dem kosmischen Milchmeer) treibenden Lotusblüte thront. Meist finden sich auch noch Elefanten auf den göttlichen Abbildern der Lakshmi. Die vier Arme symbolisieren dabei die vier Säulen der menschlichen Existenz: dharma (Rechtschaffenheit und göttliche Ordnung), kama (Begierde), artha (materieller Wohlstand) und moksha (Erlösung vom Kreislauf der Wiedergeburten). Verheiratet ist sie mit Vishnu, dem Erhalter des Universums.  Lakshmi gilt als die Muttergöttin des Hinduismus. Verehrt wird sie besonders zum hinduistischen Lichterfest Diwali im November. Das ganze Fest über werden Raketen, Öllampen und Laternen erleuchtet, um sie anzulocken und Glück und Wohlstand in die Familie einziehen zu lassen. 

Shichi Fukujin (Japan)

Wer in Japan eine Portion Glück benötigt, sollte ein Schoßgebet auf die Shichi Fukujin sprechen. Unter diesem Begriff sind die sieben Glücksgötter bekannt, die in Japan, Indien und China ihren Ursprung finden. Sie sind das Sinnbild für das religiöse Streben nach Wohlergehen und lassen sich auf die Entstehung der bürgerlichen Stadtkultur im späten Mittelalter des 16. Jahrhunderts zurückführen. Die Götter stammen dabei teils aus dem Buddhismus, aus dem Shinto und aus der chinesischen Mythologie. Jeder der sieben Glücksgottheiten stellt die Glückseligkeit im Allgemeinen dar, doch alle sieben haben unterschiedliche Eigenschaften. Die Zusammenstellung der Sieben ist je nach Region unterschiedlich. Die bekanntesten sind jedoch namentlich Ebisu (Fischerei und erfolgreicher Handel), Daikoku (Erde, Wohlstand), Benten (Künste, Musik, Literatur), Bishamon (Schatz, Krieg, Wächter), Fukurokuju (Weisheit), Jurojin (langes Leben) und Hotei (Zufriedenheit). Die Mythologie besagt: Wer alle sieben Götter anbetet, wird sieben Mal mit Glück gesegnet und sieben Mal vor Unglücksfällen bewahrt. Noch heute ist es in Japan üblich, in der Neujahrsnacht ein Bild der Glücksgötter unter das Kopfkissen zu legen, um das neue Jahr mit Glück zu starten.

Tyche (Altes Griechenland)

Dem Namen Tyche dürfte schon einmal begegnet sein, wer sich mit der griechischen Mythologie beschäftigt: Sie ist die griechische Göttin des Schicksals, des Glücks und des Zufalls. Bis heute gibt es verschiedene Überlieferungen zu ihrer Familiengeschichte – demnach soll sie entweder eine Tochter des Zeus, dem Vater aller Götter, sein oder die gemeinsame Tochter des Okeanos, seinerseits göttlich personifizierter Strom, und der Tethis, griechische Meeresnymphe. Letztere Theorie basiert darauf, dass Tyche ursprünglich Gottheit der Seefahrer war. Doch wie es mit dem Schicksal so ist: Es ist nicht immer alles voller Glück. Tyche hat einen zwiespältigen, unberechenbaren Charakter, der sowohl glückliche als auch böse Fügungen des Schicksals bewirken konnte. In der griechischen Mythologie geht es dabei zu keiner Zeit um Bestrafungen, sondern um den Wandel und den gesellschaftlichen Umgang mit dem durchs Schicksal herbeigeführten Wandel. Abgebildet wird Tyche meistens mit Füllhorn (Symbol für Speicherkräfte sowie Reichtum), mit Steuerruder und Flügeln (Symbol für Führung und Schicksalslenkerin), mit einer Mauerkrone (Symbol für Schutz der Stadt) sowie mit Rad oder rollender Kugel (Symbol für sich drehende Situationen und Wandel).

Fortuna (Altes Rom)

Was Tyche für die griechische Mythologie ist, übernimmt die Fortuna in der Gottesgeschichte des alten Roms. Auch die Fortuna steht für Schicksal, Glück, Zufall und Erfolg und gilt als eine der bekanntesten Gottheiten der Antike. Ausgrabungen belegen sogar, dass es einen ganzen Fortuna-Tempel in Rom geben soll, erbaut etwa im 6. Jhd. V. Chr. Und damit nicht genug: Allein in Rom gab es insgesamt 30 Heiligtümer, die die Fortuna als Glücksgöttin verehrten. Und an die glücksbringenden Fähigkeiten glaubt man noch immer: Fortuna ist heute das Symbol für Sportclubs, bewacht Glücksspielstätten und ziert als Statue viele historische Gebäude. Meist wird sie dabei mit dem aus der griechischen Mythologie bekannten Rad und dem Füllhorn abgebildet, mit welchen sie das Glück und Unglück an die Menschen verteilen soll.

Den Glücksgottheiten macht im März jedoch eines starke Konkurrenz und das ist der Glückssegen der SKL: Am Millionen Montag, den 27. März, hält die 4. Klasse der aktuellen 152. Lotterie 12 Millionengewinne bereit. Insgesamt bietet die neue Runde der SKL-Lotterie die Chance auf über 345.000 Gewinne im Wert von über 209 Millionen Euro. Die Gebete lohnen sich diesen Monat also besonders!

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Zuerst erschienen auf www.skl.de 

Bildnachweise © gettyImages / IndiaPix/IndiaPicture, © Adobe Stock

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